Kart Setup

Mit voller Kraft auf die Piste.
Nachfolgend ein kleiner Überblick über den Spaß am Kartfahren,
ein bisschen Technik und vor allem: jede Menge Leidenschaft.

Die Hinterachse

Durch verschiedene Hinterachsen, die sich unterscheiden in ihrer Materialfestigkeit, ihrem Durchmesser und ihren Wandungsstärken kann die Abstimmung des Fahrzeugs weiter optimiert werden.

Dabei gilt: Höhere Achsfestigkeit gibt dir mehr Grip auf die Hinterachse, führt aber zu höherem Verschleiß auf den Vorderrädern, da diese mehr rutschen.

Eine niedrigere Achsfestigkeit hat genau den umkehrten Effekt. Du verlierst Grip auf der Hinterachse, aber der Verschleiß der Vorderräder verringert sich, da diese weniger rutschen. Auf einer Strecke mit einem sehr hohen Gripverhältnis (weil z.B. viel Gummi auf der Fahrbahn liegt) kann dies von Vorteil sein.

Radsterne hinten

Mit unterschiedlichen Radsternen auf der Hinterachse kann derselbe Effekt erzielt werden. So kann ich durch lange Radsterne den gleichen Effekt wie bei einer höheren Achsfestigkeit erreichen, nämlich mehr Grip auf der Hinterachse und mehr rutschen (höherer Verschleiß) auf der Vorderachse. Mit kürzeren Radsternen verringere ich den Grip auf der Hinterachse und damit das Rutschen (den Verschleiß) auf den Vorderrädern.

Spurweite und Drehpunkt des Karts

Um über die Änderung der Spurweite und somit über die Änderung des Drehpunkts des Karts zu reden, sollten wir zunächst einmal über den Aufbau einer Kurve reden. Im Rennsport teilen wir die Kurve in drei Bereiche ein. Wir unterscheiden zwischen dem Kurveneingang, dem Moment des Einlenkens, der Kurvenmitte und dem Kurvenausgang. Nun stellen wir uns je eine Linie durch die vier Mittelpunkte der linken und rechten Reifenlaufflächen vor, so schneiden sich diese beiden Linien vor dem Kart. Der Schnittpunkt beider Linien ist der Drehpunkt des Karts. Liegt der Drehpunkt näher am Kart, dreht bzw. lenkt sich das Kart im Bereich der Kurvenmitte und dem Kurvenausgang besser (es entsteht ein Übersteuern des Fahrzeugs). Dafür verzögert sich das Einlenkverhalten des Karts beim Kurveneingang und es kommt zum Untersteuern des Fahrzeugs. Umgekehrt verhält es sich, wenn der Drehpunkt sich vom Kart weiter entfernt. Das Fahrzeug lenkt sich im Kurvenbeingang besser, dafür wird es in der Kurvenmitte und im Ausgang ungenauer.

Eine Drehpunktsänderung erziele ich also durch eine Spurweitenänderung auf der Vorder- und Hinterachse, welche somit direkten Einfluss auf das Lenkverhalten des Karts hat. Das richtige Verhältnis zwischen der Spurweite vorn und hinten lässt sich am einfachsten erfühlen, wenn ich mich darauf konzentriere, ob mein Kart mit einer einzigen gleichmäßigen Lenkeinschlag dem Kurvenradius einer Strecke folgt.

Dabei gilt: Spüre ich beim Einlenken in die Kurve ein Untersteuern und gleichzeitig ein Übersteuern beim Kurvenausgang, entferne ich den Drehpunkt des Karts vom Fahrzeug, indem ich die Spurweite hinten verringere bzw. die Spurweite vorn verbreitere.

Spurweite hinten

Die Verbreiterung der Spur auf der Hinterachse gibt mehr Grip auf die Hinterräder, ohne das am Luftdruck etwas geändert wird. Wird die Spurweite hinten verringert, nimmt man den Grip hinten weg. Die Breite hinten gibt dem Chassis die Stabilität.

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