DTM in Oschersleben, 2007

in der Motorsportarena — 4. bis 6. Mai 2007

Gary Paffett und sein Teamkollege Paul di Resta bescherten Mercedes einen Doppelsieg und das mit einem Vorjahres- und einem Zweijahreswagen. Die Strategie des Persson Teams zahlte sich voll aus und brachte den Briten die ersten zwei Plätze ein. Mike Rockenfeller (Audi) fuhr auf den dritten Rang und das ebenfalls mit einem Jahreswagen.

Es war ein Rennen mit vielen Überraschungen. Die ersten drei Plätze wurden von Gebrauchtwagen belegt und die Jugend ließ die Routiniers wieder einmal alt aussehen. Besonders Rockenfeller und di Resta überzeugten mit ihren Podestplätzen im erst zweiten DTM-Rennen ihrer Karriere. Zusätzlich gab es ein großes Favoritensterben: Häkkinen, Ekström, Green und Spengler scheiterten im Laufe des Rennens.

Frühstart von Ekström

Zu Beginn des Rennens zeigte Rockenfeller am Start die stärksten Nerven. Der Youngster setzte sich vor Ekström und Häkkinen an die Spitze. Ekström wurde jedoch für einen Frühstart mit einer Drive Through Penalty bestraft und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück. Bernd Schneider erwischte einen schlechten Start und fiel weit zurück.

Bereits in Runde sechs eröffneten Paffet, Jamie Green, Tomczyk, Adam Carroll und Schneider die Boxenstopps. Rockenfeller musste sich indes gegen Häkkinen wehren, der den Youngster mit schnellen Rundenzeiten unter Druck setzte. Dahinter lauerte in Bruno Spengler ein weiterer Mercedes-Pilot auf seine Chance. Die Entscheidung in diesem Dreikampf fiel schließlich in der Box. Bei seinem Boxenstopp in der 13. Runde verlor Rockenfeller nicht nur die Führung, die er an Paul di Resta abgab, sondern auch zwei Positionen. Paffett und Häkkinen zogen an dem 23-Jährigen vorbei.

Kurz darauf sorgte Vanina Ickx für Aufsehen, die sich durch eine Berührung mit Jamie Green drehte und in die Leitplanken einschlug, und eine Gelbphase auslöste. Green bekam für diesen Vorfall von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Vom Pech verfolgt wurde auch Bruno Spengler. Er musste seine C-Klasse aufgrund einer defekten Servolenkung in der Box abstellen. Mit dem gleichen Problem kämpfte der Kanadier auch schon in Hockenheim.

Paffett macht das Rennen

Dann kam Häkkinen bereits das zweite Mal an die Box, Rockenfeller stoppte erst sechs Runden später. Als er auf die Strecke zurückfuhr verpasste er Häkkinen nur knapp und reihte sich wieder hinter ihm ein. Damit gab sich Rockenfeller jedoch nicht zufrieden und kehrte den Spiel nun um. Der Newcomer heizte Häkkinen mächtig ein. Paffett führte das Feld währenddessen mit vier Sekunden Vorsprung vor Paul di Resta an. Auf Häkkinen hatte der Brite gar 34 Sekunden Vorsprung. Dieser sollte reichen, um sich nach seinem zweiten Stopp noch vor Häkkinen und Rockenfeller einzuordnen, die ebenfalls zwei Stopps auf dem Konto hatten.

Für eine kleine Sensation sorgte auch Paul di Resta. Er stoppte sehr spät in der 34. Runde und ihm gelang es ebenfalls sich vor Häkkinen und Rockenfeller und hinter Paffett an Position zwei zu setzen. Kurz vor Schluss setzte Rockenfeller noch zu einem Überholmanöver gegen Häkkinen an. Danach musste Häkkinen mit einem Reifenschaden die Box ansteuern und verlor seinen dritten Platz damit an Rockenfeller. Der Finne wurde noch Siebzehnter.

Auf Platz vier beendete Timo Scheider im 2007er Audi A4 DTM das Rennen, sein Teamkollege Martin Tomczyk wurde Fünfter. Beachtlich war auch die Leistung von Bernd Schneider, der sich nach seinem verkorksten Start auf die sechste Position nach vorne kämpfte. Hockenheim-Sieger Mattias Ekström platzierte sich auf Rang sieben. Alex Margaritis komplettierte die Punkteränge.

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