DTM in der Lausitz, 2010

auf dem EuroSpeeday — 4. Juni bis 6. Juni 2010

Gemeinsam mit unseren Freunden Andreas und Stephanie haben Jacqueline und ich auf dem EuroSpeedway Lausitz haben ein heißes Rennen erlebt - und das nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen. Vor allem in den ersten Runden ging es hoch her. Am Ende durfte Mercedes einen Dreifachtriumph bejubeln: Bruno Spengler siegte vor Paul Di Resta und Jahreswagenfahrer Jamie Green. Jacquelines erstes DTM- Rennen und dann auch gleich ein Sieg von Bruno Spengler … -seufz-

Lange sah es so aus, als ob Di Resta von der Pole-Position aus einen entspannten Sieg einfahren kann. Doch in Runde 34 fiel die Vorentscheidung. Bei Di Restaszweiten Stopp gab es Probleme und Spengler nutzte die Gunst der Stunde, um am HWA-Kollegen vorbeizugehen, die Führung zu übernehmen und den Sieg zu holen. Es war sein erster Triumph nach einer Durststrecke von drei Jahren. Im Boxenfunk überschlug sich seine Stimme vor Begeisterung. Spengler hat damit seine Führung in der Fahrerwertung weiter ausgebaut. Di Resta war entsprechend sauer.

Während Mercedes feiert, erlebte Audi eine Enttäuschung. Für Speerspitze Mattias Ekström (Startplatz drei) war das Rennen bereits nach der ersten Runde wegen eines von Markenkollege Alexandre Prémat verursachten Unfalls beendet. Auch Timo Scheider wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen und musste sich von ganz hinten im Feld wieder nach vorn arbeiten. Das Aus kam in diesem Crash auch für David Coulthard.

Bester Audi-Pilot war Mike Rockenfeller im Jahreswagen auf Rang vier. Er konnte sich bis ins Ziel im Duell gegen Gary Paffett durchsetzen. Mercedes-Pilot Paffett wurde Fünfter vor Audi-Mann Martin Tomczyk, der ein unauffälliges Rennen fuhr und Sechster wurde. Groß ist der Jubel auch bei Persson - Susie Stoddart fuhr auf Rang sieben und holte damit ihre lang ersehnten ersten beiden Punkte in der DTM. Scheider sicherte sich am Ende als Achter noch einen Punkt. Ralf Schumacher wurde Neunter vor Markus Winkelhock.

Erste Runde: Crash und Safetycarphase

In den ersten Kurven kam es wie erwartet zum Crash - für Mattias Ekström und Alexandre Prémat war das Rennen damit schon beendet. Am Start ging es eng zu, Di Resta behauptete sich erfolgreich gegen den Angriff von Spengler, Ekström kam schlecht weg und musste Green und Rockenfeller passieren lassen. Auch Coulthard hatte einen schlechten Start.

Im Geschlängel der ersten Kurven passierte es dann: Zunächst verbremste sich Ekström und wurde leicht von Scheider touchiert. Von hinten machte Prémat Druck, ging an Scheider vorbei und krachte dann in die Seite von Ekström. Der Schwede wurde umgedreht und auch noch von Coulthard getroffen, der nicht ausweichen konnte. Scheider versuchte ebenfalls auszuweichen und drehte sich auf dem Dreck.

In der Folge rückte das Safetycar aus. Ekström und Prémat stellten ihre Autos direkt in der Box ab. Scheider konnte nach einem Reparaturstopp das Rennen als Letzter wieder aufnehmen, Coulthard ließ sich sein Auto ebenfalls geradebiegen, gab aber nach vier Runden endgültig auf. Die Schäden an seiner C-Klasse waren zu groß - vorne links war die Aufhängung gebrochen.

Untersuchungen der Rennleitung

Nach vier Runden rückte auch das Safetycar wieder ein. Dabei geriet Green in den Blick der Rennleitung - denn er ließ beim Restart einen recht großen Abstand. Eine Entscheidung fiel erst nach dem Rennen: Green wurde lediglich verwarnt. Ebenfalls im Fokus der Rennleitung standen Prémat wegen der Kollision mit Ekström und Maro Engel wegen Überholens unter Gelb.

Zudem kamen sich Maro Engel und Oliver Jarvis ins Gehege. Engel zog sich hinten rechts einen Schaden zu und musste einen unplanmäßigen Boxenstopp absolvieren. Auch in den folgenden Runden ging es auf der Strecke turbulent zu, quer durch das Feld gab es Positionskämpfe, nur ganz an der Spitze tat sich nichts.

Nach 13 Runden öffnete das Boxenstoppfenster. Tomczyk und Winkelhock waren die Ersten, die in die Boxengasse abbogen, in Runde 14 folgte Paffett auf Rang fünf liegend. Paffett konnte nach seinem Stopp auch wieder vor Tomczyk zurück auf die Strecke kommen. Wäre er später abgebogen, hätte der Brite wohl den Kürzeren gezogen. In Runde 16 kam aus dem Spitzenfeld Rockenfeller an die Box, Stoddart konnte schnelle Runden fahren und lag zwischenzeitlich auf Rang vier.

Nach 18 Runden absolvierte der Führende Di Resta seinen ersten Stopp, die HWA-Crew lieferte einmal mehr perfekte Arbeit ab und blieb unter drei Sekunden. Eine Runde später bog Spengler ab - anders als Di Resta hatte er dann aber keine freie Fahrt, sondern kam direkt hinter Scheider zurück auf den Kurs. Der Titelverteidiger, der noch nicht an der Box war, bekam daraufhin von der Rennleitung die blaue Flagge gezeigt und musste Spengler passieren lassen.

In der 20. Runde ging Green an die Box, damit setzte sich Stoddart an die Spitze des Feldes - allerdings nur bis in Runde 21, als sie selbst an die Box abbog. Sie reihte sich hinter Tomczyk wieder ein. Unterdessen entschieden sich Scheider und Schumacher, ganz spät an die Box zu kommen. Schumacher sah die blaue Flagge und musste Green passieren lassen. Nach der 23. Runde kam dann Scheider zu seinem ersten regulären Stopp - und würgte beim Losfahren den Motor ab. Trotzdem konnte er vor Molina und Winkelhock bleiben. In der 25. Runde absolvierte Schumacher seinen ersten schnellen Stopp. Der Plan ging auf: Durch diese Strategie kam er auf Rang neun vor Molina und Winkelhock zurück auf die Strecke.

Nach den ersten Stopps: Sortiertes Feld

Nach den ersten Stopps war das Klassement wieder bereinigt. Es führte weiter Di Resta vor Spengler, Green, Rockenfeller, Paffett und Tomczyk. Stoddart war als Siebte weiter auf Punktekurs, Scheider hatte sich auf Rang acht und damit auf einen Punkterang verbesser. Schumacher folgte auf Rang neun vor Molina und Winkelhock. Doch Winkelhock konnte einen Fehler des Spaniers nutzen und am Sapnier vorbeigehen. Unterdessen machte weiter vorn Paffett Druck auf Rockenfeller.

Nach Umlauf 27 war Jarvis der Erste, der die Runde der zweiten Boxenstopps eröffnete. Nachdem er in der Startphase weit nach hinten gefallen war, versuchte der Brite, sich durch einen langen letzten Stint weiter nach vorn zu arbeiten. Nach 30 Runden kam dann Paffett zum zweiten Stopp - und Phoenix reagierte sofort, um Rockenfeller in der nächsten Runde hereinzuholen. Der Plan ging auf: Rockenfeller blieb auch nach dem zweiten Stopp komfortabel vor Paffett. Auch Schumacher kam in der 31. Runde schon zu seinem zweiten Stopp.

Vorententscheidung in Runde 34

In Runde 34 absolvierte Di Resta seinen zweiten Stopp, doch diesmal gab es Probleme mit dem Schlagschrauber am linken Hinterrad. Und seine Konkurrenten aus dem eigenen Lager reagierten sofort. Spengler und Green gingen einen Umlauf später an die Box - und der Kanadier kam in Führung liegend wieder heraus. Nur bei Green ging der Plan nicht ganz auf, er blieb auf Rang drei hinter Spengler und Di Resta.

Nach 36 Runden hatte das gesamte Spitzenfeld den zweiten Stopp absolviert. Spengler führte und versuchte, seinen Verfolgern davonzuziehen. Di Resta war Zweiter, stand aber mächtig unter Druck von Green, Rockenfeller behauptete sich auf dem vierten Platz vor Paffett, Tomczyk war weiter Sechster vor Stoddart und Scheider, der sich weiter auf dem letzten Punkterang bewegte. Schumacher und Jarvis komplettierten die Top 10. So hektisch die Anfangsphase des Rennens war, so ruhig ging es dann in der Schlussphase zu. Zwar waren die Abstände teilweise noch eng, doch an den Positionen änderte sich in den letzten Runden nichts mehr.

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